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Reiseberichte von Hausboot-Urlaubern

 

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Mit dem Hausboot
durch Italien

 

Tagebuch einer einwöchigen Hausbootfahrt
von Casier über die Sile in die Venezianische Lagune und nach Jesolo sowie retour

8. bis 15. Sept. 2007

Unsere Crew besteht aus:
ERNST - Skipper
ROLAND - Navigator und 2.Steuermann
LIESI - Smutje
MONIKA - Zahlmeisterin
HAPPY (Zwergschnauzer) - Maskottchen und Security

 

8. September 2007
Liesi und Ernst sind um 6.30 h, Monika und Roland um 7.10 h in Wien bei 10° und Regen abgefahren. Unsere Anfahrt war bis zur Mautstelle vor der Abfahrt nach Quarto d'Altino problemlos, obwohl sehr viel Verkehr war. Vor der Mautstelle sind wir in einen 6 km langen Stau gekommen. Um 14.15 h trafen wir einander in Casier , bei 29 ° und strahlendem Sonnenschein. Wir sind dann gemeinsam zur Basis von Houseboat Holidays gefahren.
Da wir so zeitig eintrafen, konnten wir gleich unser Boot übernehmen und die Formalitäten im Büro erledigen. Gebühr für Vollkaskoversicherung, unser vierbeiniges Maskottchen, Garage, Ankerplatz in Burano € 239,- sowie die Kaution für Treibstoff € 150.- Während Roland und Ernst die Autos in der Garage unterbrachten, haben unsere Mädels das Gepäck verstaut.
Nach einer kurzen Einschulung konnten wir um 16 h "in Fluss" stechen. Unser Lotse hat uns nach 10 min verlassen , und wir waren ab sofort auf uns alleine gestellt.
Nach Kurzem hatten wir schon unser erstes Anlegemanöver in Casier . Nach anfänglichen Schwierigkeiten war unser Boot so festgemacht, dass wir mit der Schiffstaufe beginnen konnten. Unser Boot wurde nach Hissen der Fahne auf den Namen "FAVORITA" getauft.
Da wir noch eine Stunde Fahrzeit vor uns hatten, haben wir uns bald auf den Weg nach Casale sul Sile gemacht. Um 18 Uhr haben wir in Casale bei der Kirche festgemacht.
Was wir nicht wussten war, dass die Turmuhr alle halben Stunde schlägt, auch in der Nacht, das hat uns dafür den Wecker erspart.
Da wir vorerst kein Lokal finden konnten, ist Monika zum Optiker gegangen und hat gefragt. Dieser konnte uns einen guten Tipp geben und nach kurzem Suchen haben wir ein tolles Ristorante besucht: Zu finden, wenn man bei der Kirche vorbei und nach 100 m links bis zum nächsten Kreisverkehr geht. Die Pizza war ganz vorzüglich. Da sie schöne Tischtücher und Servietten hatten, hat Roland gleich eine Garnitur fürs Boot von der Serviererin "erbettelt". Den Abend haben wir an Bord unseres Bootes bei einem Glas Wein ausklingen lassen.

9. September 2007
Unsere heutige Reiseroute:

Casale sul Sile - Portegrandi - Torcello - Burano

Nach unserem 1. Frühstück an Bord, hieß es um 8,35 h "Leinen los ". Am Morgen war es bewölkt und schon sehr frisch. Im Laufe des vormittags wurde das Wetter immer besser. Unsere Fahrt auf der Sile ging über Quarto d'Altino, Trepalade nach Portegrandi. Nach 1 Std. 5 min waren wir in Portegrandi, wo unsere erste Schleuse auf uns wartete. Da bereits ein Boot in der Schleuse war, konnten wir auch sofort einfahren, und nach 10 min und 30 cm Höhenunterschied konnten wir unsere Reise fortsetzen.
Die Fahrt ging durch den Canale Silone - La Taja Grande - Canale Borgognoni nach Torcello. Hier war ein Anlegen leider nicht möglich, da ausschließlich Platz für Touristenboote war.
Daher sind wir gleich weiter nach Burano gefahren, und haben an unserem Ankerplatz in Mazzorbo , um 11.45 h bei strahlendem Sonnenschein, festgemacht. Da Mazzorbo mit Burano durch eine Brücke verbunden ist, sind wir nach Burano zum Mittagessen gegangen.
Monika und Liesi haben sich ein Schnitzel bestellt, Roland und Ernst speisten eine Lasagne. Nachmittag ruhten wir auf unserem Sonnendeck und tauschten unsere ersten Eindrücke aus.
Auch hat jeder bereits mit den ungewohnten Türhöhen Bekanntschaft gemacht und ist mindestens einmal gegen irgendeine Türe gestoßen. Dies wird sich diese Woche noch einige Male wiederholen.
Vor dem Abendessen haben wir einen Bummel durch Burano gemacht und die lieblichen und farbenfrohen Häuser bewundert. Wieder an Bord, wartet auf unser Geburtstagskind Liesi eine Überraschung, wie Telegramm und Flaschenpost.
Zum Abendessen gab es Pancetta, Prosciutto, Parmiciano, Panne und Wein. Der Abend klang an Deck aus, wo wir auch die Route für den nächsten Tag besprachen.

10. September 2007
Unsere heutige Reiseroute:
Mazzorbo - Isola S. Francesco del Deserto - Venedig / S. Giorgio

Heute ist ein besonderer Tag. Liesi begeht Ihren 60. Geburtstag. Am Morgen ist es wieder stark bewölkt, ab Mittag ist es aber wieder sehr heiß.
Nach Frühstück und Reinigung von Besatzung und Boot legten wir um 9 Uhr ab.
Durch den Canal S. Francesco ging es zur gleichnamigen Insel, wo wir um 9.45 h eintrafen.
Hier wollten wir unseren Frischwassertank auffüllen. Nach einigen Suchen haben wir den Wasseranschluss gefunden, und zwar neben dem großen Kreuz hinter einem Baum. Der Kanal ist sehr schmal und wir konnten auch nicht wenden, das heißt, im Retourgang wieder hinaus.
Um 10.15 h setzen wir unser Fahrt mit vollem Tank wieder fort. Die Reise geht durch den Canale di Crevan - Canale Passaora an S. Erasmo vorbei - weiter durch den Canale La Bissa - Canale delle Navi - Canale di S.Nicolo und den Bacino di S. Marco nach S. Giorgio. In den großen Kanälen war sehr viel Verkehr und es hat ziemlich geschaukelt.
Durch Rolands Überredungskünste konnten wir in S. Giorgio einen Liegeplatz für die Nacht bekommen ( EUR 85). S. Giorgio liegt genau gegenüber vom Markusplatz und man hat von hier einen traumhaften Blick auf Venedig. Schlag 12 Uhr haben wir unser Boot für diesen Tag festgemacht.
Nach einer kurzen Rast sind wir um 14 Uhr mit dem Vaporetto nach Venedig gefahren. Da es sehr heiß war , haben wir Happy an Bord zurückgelassen, was sich nachträglich als gute Entscheidung herausgestellt hat.
Wir sind dann durch die Gässchen zur Rialtobrücke gegangen. Nach einer Erfrischung in einem Pub haben wir noch einiges fürs Abendessen eingekauft. Auf Grund der vielen Menschen haben wir beschlossen, wieder nach S. Giorgio überzusetzen und uns auf unser Sonnendeck zurückzuziehen.
Gegen Abend verlassen auch die letzten Touristen S. Giorgio und es kehrt Ruhe ein.
Wir genießen den Abend an Bord mit den Blick auf Venedig. Zu guter letzt fährt noch ein riesiges Kreuzfahrtschiff an uns vorüber.

11. September 2007
Unsere heutige Reiseroute:
S. Giorgio/Venedig - Malamocco - Alberoni - S. Pietro in Volta - Pellestrina -
S. Antonio - Portosecco - Alberoni - Malamocco

Das Wetter wird heute sehr schön, obwohl es am Morgen schon sehr kühl ist. Bevor wir los fahren, füllen wir unseren Wassertank auf.
Mit vollen Tanks verlassen wir S. Giorgio um 9.05 h wieder durch den Bacino S. Marco und fahren weiter durch den Canala Lazzaretto und den Canale delle Scoasse nach Malamocco.
Vor dem Canale delle Scoasse haben wir uns das einzige Mal in dieser Woche verfahren, da wir zu früh abgebogen sind. Ein freundlicher Italiener war mit seinem Segelboot aber gleich zur Stelle, und hat uns wieder auf den rechten Weg gebracht.

Hier treffen wir um 10 h ein, und gehen auf Cappuccino und Averna. Malamocco ist ein kleines Dörfchen, doch wir finden ein Lokal und einen kleinen Laden. In der Nähe unserer Liegestelle steht der fahrende Gemüsehändler, wo wir gleich Obst und Gemüse einkaufen.
Da der Anlegeplatz sehr schön ist, beschließen wir diesen auch für die Nacht zu wählen, sofern wir keinen schöneren, auf unserer weiteren Fahrt nach Pellestrina, finden sollten.
Da es schon Mittag ist, drehen wir in Pellestrina um und fahren zurück bis S. Antonio, wo wir ein schönes Ristorante am Wasser gesehen haben. Wir treffen um 12.15 h beim Ankerplatz direkt neben den Lokal " Ristorante de Celeste" ein. Hier haben wir Liesis Geburtstagsessen mit Jacobsmuscheln und gegrilltem Fisch nachgeholt.
Nach dem Essen machten wir einen Spaziergang auf die andere Seite von S. Antonio an den Meeresstrand. Ein vollkommen unberührter Strand ohne Menschen.
Um 14 h stechen wir wieder in See und fahren zurück nach Malamocco.
In Malamocco findet gerade eine Gondelregatta statt und wir können nicht zu unserem Liegeplatz. Daher fahren wir vorerst ein Stück weiter Richtung Venedig, denn auf unserer Seekarte sehen wir nicht allzu weit entfernt, bei einem Reitstall, einen Liegeplatz eingezeichnet. Dort eingetroffen, beschließen wir die Ortschaft zu erkunden, auf der Suche nach einem Cappuccino.
Um 17.15 h starten wir einen erneuten Versuch, zu unserem Liegeplatz in Malamocco zu gelangen. Die Regatta ist noch immer in Gange, aber wir schwindeln uns zwischen zwei Gondeln durch und machen um 18.10 endgültig für die Nacht fest. Vor dem Abendessen brauchen wir unbedingt noch einen Averna. Wieder an Bord gibt es diesmal Bratwürstl mit Salat und ein kühles Blondes. Wir genießen einen traumhaften Sonnenuntergang. Der Abend wird sehr kühl; wir ziehen uns unter Deck zurück, und beschließen den Abend bei einem zünftigen Poker.
Der Liegeplatz in Malamocco ist der schönste entlang des Lidos. Man muss sich nur daran gewöhnen, das hier im Canale doch mehr Schiffsverkehr ist, und bei größeren Schiffen die "Wohnung" doch heftig schaukelt.

12. September 2007
Unsere heutige Reiseroute:
Malamocco - Isola S. Spirito - Isola S.Clemente - Isola S. Servolo - S. Elena -
Le Vignole - Isola S. Giacomo - Mazzorbo/Burano

Wir wachen auf bei strahlendem Sonnenschein, der uns den ganzen Tag begleiten wird. Nach dem Frühstück wird wie jeden Tag von Roland das Schiff geputzt, während die Damen den Hausputz erledigen, und ich das Tagebuch schreibe. Danach geht es wie immer vor der Abfahrt, auf einen Cappuccino und einen Averna.
Heute geht die Fahrt wieder zurück nach Mazzorbo/Burano, denn wir möchten Nachmittag mit dem Vaporetto nach Murano fahren.
Die Fahrt führt uns durch den Canale di S. Spirito und den Canale Orfano , weiter durch den Canale di S. Nicolo und den Canale delle Navi und den La Bissa durch den Canale Carbonera - Canale Bisatto - Canale Scomenzera nach Mazzorbo.
Die Fahrt über den Canale di S. Nicolo und durch den Canale delle Navi war auf Grund des starken Verkehrs sehr turbulent. Boot und Besatzung wurden heftig durchgeschüttelt, dabei sind einige Teller zu Bruch gegangen. Die Einzige die alles nicht berührte, war Happy. Um 11.15 h sind wir aber trotzdem wohlbehalten in Mazzorbo vor Anker gegangen. Wir sind schon wieder hungrig und gehen nach Burano auf eine Pizza mit einem Gläschen Wein.
Um 14 h fahren wir mit dem Vaporetto nach Murano. Dort machen wir einen Bummel durch die Geschäfte. Überall natürlich Glas, aber nichts besonderes. Wie wir festgestellt haben gibt es die attraktiveren Einzelstücke in Burano, welche wir auch bei unserer Rückkehr erstehen.
Zum Abendessen wird heute gekocht, und zwar Gnocchi mit Pesto Genovese und Pesto Rabbiatico.
Da die Abende bereits sehr kühl sind, haben wir heute das erste Mal unter Deck im "Salon" gegessen. Nach dem Abwasch gab es wieder eine spannende Pokerrunde.


13. September 2007
Unsere heutige Reiseroute:
Mazzorbo/Burano - Treporti - Cavallino - Jesolo

Heute erwartet uns wieder ein wunderschöner und sonniger Tag. Da wir heute vor Cavallino den Canale Fosso o l´Arco durchfahren wollen und dieser nur bei Flut ( heute ca. 11.30 - 12.00) gefahrlos zu befahren ist, haben wir noch etwas Zeit und gehen mit Happy spazieren und ein letztes Mal nach Burano auf einen Cappuccino.
Um 9,20 fahren wir los, durch den Canale di Burano nach Treporti. Als wir in den Canale S. Felice nach 35 min Fahrt einschwenken, sehen wir eine ganz neue Marina. Die Anlegestelle sieht so einladend aus , dass wir beschließen, uns noch ein Getränk zu genehmigen. Weiters haben wir die Möglichkeit, unseren Frischwassertank wieder aufzufüllen. Nach Fertigstellung der Marina im Oktober sollte das ein preiswerter und sehr schöner Liegeplatz sein, da ein Ristorante und auch die Autobushaltestelle direkt davor sind.
Um 10.45 setzen wir unsere Reise fort durch den Canale S. Felice und den Canale Riga, weiter durch den Canale del Bari und schwenken dann vor Lio Maggiore in den seichten Canale Fosso o l´Arco ein. Roland steht jetzt am Bug und misst von Zeit zu Zeit die Tiefe. An den Medas erkennen wir, dass nur mehr ca. 20 cm bis zum Höchststand der Flut fehlen, und wir problemlos weiterfahren können. Am Ende des Kanals fahren wir wieder in die Sile ein und erreichen die Schleuse in Cavallino um 11,30 . Der Schleusenwärter öffnet uns sofort und nach 10 min können wir unsere Fahrt fortsetzen. Direkt nach der Schleuse schwenken wir nach rechts in den Porto turistico di Jesolo ein, wo wir heute übernachten wollen. Wir haben Glück und bekommen noch einen von zwei freien Liegeplätzen (Liegegebühr EUR 90) Unser Boot wirkt wie ein Trabi unter lauter Mercedes und Jaguars. Eingetroffen sind wir in der Marina um 11.45; bis alle Formalitäten erledigt waren und das Boot am richtigen Platz liegt, ist es 13.20 h.
Heute musste ich das zweite Mal rückwärts einparken, was aber Dank der gesamten Crew schon viel besser gegangen ist. Das Mittagessen haben wir an Bord eingenommen.
Neben uns putzt ein Italiener seine Yacht. Da wir am Deck einen Wischmob und einen Reibbesen liegen hatten, sind wir uns wie eine "Simacek-Truppe" vorgekommen.
Nachmittag sind wir zu einem Bummel nach Jesolo aufgebrochen. Wir haben Monika und Roland unsere Wohnung vom Juni gezeigt und unser Stammlokal.
Zurück an Bord wird ausgiebig geduscht, da wir hier wieder einen Wasseranschluss haben.
Zum Abendessen gehen wir wieder nach Jesolo ins Ristorante "Mille Luce", das wir von unseren früheren Jesolo-Urlauben kannten.
Mit einem Schlummertrunk an Bord lassen wir den Tag ausklingen.

14. September 2007
Unsere heutige Reiseroute:
Lido di Jesolo - Jesolo - Caposile - Portegrandi -
Quarto d`Altino - Casale sul Sile - Casier

Es wird wieder ein sonniger Tag, wobei es am Morgen sehr kühl und an Deck eine Weste sehr angenehm ist.
Heute haben wir eine lange Fahrstrecke vor uns, mit drei Brücken. Wie jeden Tag nach dem Frühstück wird "klar Schiff" gemacht. Um 8.35 verlassen wir den Hafen von Jesolo und fahren auf der Sile Richtung Jesolo-Stadt. Bei der Abfahrt vom Porto Jesolo haben wir telefonisch den Brückenwärter von Jesolo verständigt. Die Fahrzeit beträgt ca. 50 min bis zur ersten Brücke. Nach weiteren 25 min haben wir beide Brücken hinter uns gelassen und fahren weiter Richtung Caposile. Um 10.50 müssen wir wieder stoppen, den erneut versperrt uns eine Brücke in Caposile den Weg. Aber auch hier wurde der Brückenwärter rasch aktiv.
Aber auf Grund der Brückenkonstruktion dauert es fast 20 min, bis wir weiterfahren konnten. Gleich nach der Brücke finden wir eine Anlegestelle. Da diese Stelle sehr seicht ist, haben wir das Boot am Heck mit langer Leine festgemacht, damit unsere Schraube nicht Bekanntschaft mit den Schlamm macht.
Nachdem die "seemännischen" Aufgaben erledigt waren, gingen wir, wie konnte es anders sein, auf einen Cappuccino und einen Averna. Caposile ist ein richtiges Dorf, selbst im Supermarkt, wo Monika Panninis geholt hat, herrscht gähnende Leere.
Um 12 h haben wir unsere Fahrt nach Casier fortgesetzt. Dieser Teil des Flusses ist doch etwas eintönig, da der Flusslauf schnurgerade ist. Ab Portegrandi wird es wieder schöner
Und wir sehen auch wieder andere Hausboote, welche sich alle schon auf den Weg nach Hause machen.
In Casale machen wir nur eine kurze Mittagsrast und fahren bald weiter nach Casier, damit wir noch einen schönen Liegeplatz für die letzte Nacht bekommen. Wir sind das zweite Boot, welches um 15.40, vor Anker geht. Danach begießen wir die schöne Woche mit einer Flasche Sekt. Um unsere belegte Zunge zu lösen, beschließen wir, uns ein "birra alla spina" zu genehmigen.
Heute wird nicht gekocht, denn wir gehen nach Casier auf Spaghetti und Wein.
Nach einem letzten Spaziergang mit Happy plaudern wir noch an Bord über unsere wunderschönen und abwechslungsreichen Erlebnisse und Eindrücke der vergangenen Woche.
Unser Ankerplatz ist heute sehr ruhig, da alle Boote hier festgemacht haben, und dadurch ein "schaukelfreies" Schlafen möglich ist.

15. September 2007
Unsere heutige Reiseroute:
Casier - Marina von Houseboat Holidays

Heute ist unser letzter Tag an Bord der "Favorita".
Da wir am Vorabend bereits unsere Koffer gepackt haben, fahren wir gemütlich um 8.15 als drittes Boot Richtung Basis. Das letzte Ablegemanöver gelingt, dank der eingespielten Crew, wie beim Traumschiff.
Vor der letzten Brücke, welche erst um 8.30 geöffnet wird, müssen wir uns anstellen, und das Boot, ohne festzumachen, auf der Stelle halten. Auch dies gelingt fast problemlos.
Nach Öffnen der Brücke tuckern wir langsam in die Basis. Nachdem wir unsere Habseligkeiten von Bord gebracht haben, gehen Roland und Ernst ins Büro um die Autoschlüssel zu holen. In der Zwischenzeit hat unsere Zahlmeisterin Monika das Boot übergeben und wir konnten die letzte Rechnung ( Diesel für 24,3 h = € 153.- ) bezahlen.
Um 9.30 haben wir die Basis verlassen und haben in Casier einen letzten Cappuccino getrunken.
Damit geht eine erlebnisreiche und wunderschöne Woche mit Freunden zu Ende.

Ernst


 

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